Tipps bei Frost

Tipps bei Frost

20.11.2018 von Ingetraud Wohlfahrt

Die ersten Nachtfröste können zu Problemen bei der Müllabfuhr führen. AWV gibt Tipps.

Foto (Fa. Ernst): Laub in der Biotonne zu Klotz gefroren

Die nächtlichen Minustemperaturen in den vergangenen Tagen können zu Problemen bei der Müllabfuhr führen. Der feuchte Inhalt von Biotonnen und teilweise von Restmülltonnen friert bei Minusgraden an Innenwänden und Boden fest, so dass Tonnen nicht oder nur unvollständig geleert werden können. Oder das feuchte Laub in der Biotonne friert zum Block, was ebenfalls zu Problemen bei der Leerung führt. Ein starkes Rütteln der Tonnen bei der Leerung nutzt oft auch nichts: Die Tonnen bleiben voll oder teilgeleert stehen. Der AWV Nordschwaben bittet um Verständnis. Ein wiederholtes Anfahren der betroffenen Grundstücke nach dem Auftauen kann nicht geleistet werden.

Der AWV gibt Tipps, wie das Festfrieren von Bioabfällen und Restmüll in den Tonnen weitestgehend vermieden werden kann:

 

Zerknülltes Zeitungspapier, leere Eierschachteln oder einige Zweige am Boden der Tonne beugen dem Festfrieren des Abfalls am Tonnenboden vor.

Feuchte oder nasse Abfälle sollten möglichst gar nicht oder aber locker in Zeitungspapier oder gebrauchten Papiertüten gewickelt, in die Tonne gegeben werden.

Sofern möglich, sollten die Tonnen frostsicher untergestellt werden, also z.B. in der Garage, im Kellereingang oder in einem kältegeschütztem Durchgang.

Bei Nachtfrösten empfiehlt es sich, die Tonnen erst am Abfuhrtag, da aber bitte rechtzeitig und zwar um 6.00 Uhr früh, an die Gehsteigkante rauszustellen.

 

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