Entsorgung von Abfällen bei Corona-Schnelltests

Entsorgung von Abfällen bei Corona-Schnelltests

17.03.2021 von Emma Christa

AWV informiert: Abfälle von Corona Schnelltests müssen dicht verpackt an einem der drei genannten Recyclinghöfe abgegeben werden.

Das gibt es bei der Entsorgung von Abfällen bei Corona-Schnelltests zu beachten

Die Corona-Pandemie hat uns alle weiterhin fest im Griff. Die Schnelltests sollen nun Abhilfe schaffen. Für die richtige hygienische Entsorgung der Antigen-Schnelltests und den damit verbundenen Abfällen gibt es folgendes zu beachten. Dies gilt auch für Privatpersonen.

Gemäß den Empfehlungen des RKI und des Landesamtes für Umwelt müssen Abfälle von Antigen-Schnelltests (z.B. POC-Tests) dicht und reißfest eingepackt werden. Dazu eignet sich ein dichter Müllsack mit Doppelsack-Methode (zwei Säcke übereinander) der fest verschlossen wird. Extraktionspufferröhrchen müssen zusätzlich in stabile verschließbare Behälter oder zusammen mit saugendem Material verpackt werden, um austretende Flüssigkeiten aufzufangen.

Die Abfälle können an den Recyclinghöfen Dillingen, Nördlingen und Donauwörth-Binsberg zu den herkömmlichen Restmüllpreisen von 6€ pro angefangene 250 Liter abgegeben werden. Die Abfälle durch Corona-Schnelltests werden in verschlossenen Containern vorschriftsgemäß direkt der Abfallverbrennungsanlage in Augsburg zugeführt.

 

Bei den Schnelltests können folgende Abfälle anfallen:
  • Ausgedrückte Abstrich-Teststäbchen
  • Gefüllte Extraktionspufferröhrchen
  • Kunststoffpipetten
  • Testkassetten
  • Persönliche Schutzausrüstung

 

Zurück