Abfallvermeidungsprogramm

Das AWV Abfallvermeidungsprogramm

 

AWV unterstützt Sozialkaufhaus "SinnSalabim" in Donauwörth

Das Sozialkaufhaus „SinnSalabim“ in der Zirgesheimer Straße in Donauwörth erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Unter dem Motto „wir geben den Dingen eine zweite Chance“ hat die Stiftung St. Johannes in Kooperation mit der Caritas das Projekt aus der Taufe gehoben.

Unterstützt wird das Projekt jetzt auch vom AWV-Nordschwaben.

Dabei werden noch gut geeignete Gegenstände von AWV-Mitarbeitern am Recyclinghof aussortiert und über den eigenen „SinnSalabim“-Container zum Kaufhaus gebracht. Dort werden sie geprüft und für den Verkauf hergerichtet.

Egal ob Kleidung, Möbel, Geschirr oder Spielsachen – das Angebot ist riesig. Vieles was für manchen Bürger Abfall war kann nochmal verwendet werden. So haben die weggeworfenen Gegenstände nicht nur eine zweite Chance, sondern viele bekommen auch ein zweites Leben.

Eine ideale Konstellation, die sowohl regional als auch nachhaltig ist.

Verbandsvorsitzender Stefan Rößle und Verbandsrat Josef Reichensberger ist es besonders wichtig, dass neben der Abfallvermeidung damit auch ein Beitrag für Menschen geleistet wird die finanziell nicht so gut gestellt sind. Zudem sind die Wege zwischen Recyclinghof und Kaufhaus kurz und die Mitarbeiter freuen sich über die neue sinnvolle Aufgabe.        

 

 

Obst- und Gemüsebeutel

Hände weg von dünnen sogenannten "Hemdchentüten" an der Obst- und Gemüseabteilung.
Einen Großanteil am Plastikverbrauch tragen die Plastiktüten bei. Daher gibt der AWV seit mehr als 20 Jahren die Stofftaschen für Ihren Einkauf aus.

Jetzt kommt die kleinere, aber durchaus effektive Variante der Stoffeinkaufstasche - die Obst- und Gemüsebeutel aus Baumwolle.
Diese Stoffbeutel können Sie überall dort nutzen, wo Lebensmittel unverpackt angeboten werden. Bei Ihrem Gemüsehändler, Supermarkt im Dorfladen und natürlich auf dem Wochenmarkt. Diese Beutel eignen sich nicht nur um Obst und Gemüse zu transportieren, Sie können auch Ihre Brötchen beim Bäcker oder beim Selbstback-Automaten im Supermarkt holen.

Auf der Messe WIR 2020 in Dillingen, werden an alle Besucher am Stand von AWV-Nordschwaben diese Obst- und Gemüsebeutel aus Baumwolle ausgegeben.

Einfach auf die Plastiktüten verzichten und nach dem AWV-Beutel greifen!

       

 

Papiertüte für die Biotonne

Keine kompostierbaren Biokunststoffe in die Biotonne

Neben Plastik bzw. Plastiktüten als Hauptbestandteil der Störstoffe gehören auch kompostierbare Kunststoffbeutel, die sogenannten Biokunststoffe in denen der Bioabfall gesammelt und in der Biotonne entsorgt wird ebenfalls zu den unerwünschten Fremdstoffen.

Kostenlose Papiertüten für Besitzer von Biotonnen 

Um ein Umdenken des Verbrauchers zu erleichtern, bietet der AWV Nordschwaben kostenlos Papiertüten zum Sammeln des Bioabfalls an, die auch problemlos in der Biotonne entsorgt werden können. Die Papierbeutel sind erhältlich beim AWV in Donauwörth, Weidenweg 1 sowie auf allen Recyclinghöfen. Für alle Bürgerinnen und Bürger innerhalb des Entsorgungsgebietes des AWV Nordschwabens, die eine Biotonne angemeldet haben werden kostenlos 10 Papiertüten ausgegeben.

Die naturbelassene Papiertüte ist der idealer Helfer in der Küche. Obst- und Gemüseabfälle darin sammeln und ohne Sauerei zur Tonne tragen.

Papiertüten 

 

AWV bezuschusst Stoffwindeln

Stoffwindeln reduzieren das Müllaufkommen 

Etwa 5-mal wird ein Baby pro Tag gewickelt - wenn der Nachwuchs dann mit 3 Jahren trocken wird, sind das mehr als 6000 Windeln. Das entspricht ca.1 Tonne Müllaufkommen mit hohem Plastikanteil.

Stoffwindeln können im Gegensatz zu den Wegwerf-Windeln bis zu 300 Mal gewaschen werden. Die Hautverträglichkeit ist meist besser als bei den Einweg-Windeln. Inzwischen sind die Windelhöschen aus Baumwolle. Die atmungsaktiven Überhöschen sind durch körpergerechte Form und Klettverschlüsse leicht anzulegen. Zudem werden Babys, die mit Stoffwindeln gewickelt werden, früher sauber, da sie die Nässe spüren können.

Der AWV unterstützt Umweltbewusste Eltern, bei der Anschaffung von Mehrwegwickelsystem mit einmalig 50,- Euro je Kind. Dem Antrag sind Quittungsbelege im Original und ein Geburtsnachweis beizulegen. Entsprechende Anträge und weitere Infos erhalten Sie beim AWV unter der Telefon Nr. 0906-78030 oder auf unserem Homepage

 

 

 

 

 

Gebrauchte Fahrräder für Asylbewerber Geimeinschaftsprojekt Arbeitskreis Asy Nördlingen und AWV

Am Recyclinghof Nördlingen werden reparaturbedürftige Fahrräder gesammelt. Diese werden dann nach einer Instandsetzung in verkehrstüchtigem Zustand an Flüchtlinge oder auch einheimische Bedürftige gegen eine geringe Gebühr weitergegeben.

Jeder der im Besitzt eines nicht fahrtüchtigen Fahrrades ist, dies aber zu schade findet zum Wegwerfen, kann es am Recyclinghof Nördlingen zu den normalen Öffnungszeiten abgeben. Hier wird dem Fahrrad ein neues Leben gegeben.

 

Beim AWV wird Plastik zur weiteren Verwertung zugeführt

Kunststoffvermeiden und -recyceln ist ein Thema, das die Gesellschaft zunehmend bewegt. In den Weltmeeren treiben riesige Plastikberge und Meerestiere leiden unter der Plastikverschmutzung. Der AWV Nordschwaben nutzt regionale Entsorgungswege und trägt somit einen kleinen Teil zur Kunststoffvermeidung bei.

Die an größeren Recyclinghöfen als Abfall abgegebene Kunststoffe werden von AWV Mitarbeitern aus dem Abfallstrom separiert und zur regionalen Verwertung zugeführt. Folgende Plastikgegenstände werden z. B. gesammelt: Gartenmöbel, Schirmständer, Regenfässer, Wäschekörbe und Wannen, Komposter, Mörtelwannen, Klappboxen, Haushaltseimer und Wäschekörbe. (beispielhafte Aufzählung).    

Die Verwertung der eingesammelten Kunststoffe findet über die Firma Böhm Entsorgungs-GmbH in Möttingen statt. Das Plastikgemisch wird am Betriebsgelände in Möttingen in der Sortieranlage in verschiedene Kunststoffsorten getrennt. Die verschiedenen Kunststoff-Monofraktionen werden zu Ballen verpresst und zu Verwerter Firmen innerhalb Europas wie z.B. Holland transportiert. Dort werden die getrennten Kunststoffsorten vermahlen und zu Granulat verarbeitet, aus dem im Spritzguss Verfahren Kunststoffprodukte hergestellt werden, wie z.B. Handwerkskästen, Teile für die Automobilindustrie und für den Bausektor. Auch Parkbänke und Einkaufswägen lassen sich aus recyceltem Kunststoff produzieren.

Somit werden z.B. den kaputten Wäschekörben und den kaputten Gartenmöbeln ein zweites Leben als Parkbank oder Einkaufwagen gegeben.