Abfallvermeidungsprogramm
Containerpaten für Nordschwaben – saubere Containerstationen für ein schönes Stadtbild
Der AWV geht zusammen mit den Containerpaten gegen wilde Müllablagerungen an Containerstationen vor. Das Ablegen von wildem Müll ist nicht nur verboten, die unsachgemäße Entsorgung von Abfällen kann auch zu Umweltschäden oder Verletzungen führen. Die entstehenden Entsorgungskosten trägt jeder Bürger durch seine Abfallgebühr!
Die Paten schauen regelmäßig an ihrer Station vorbei und melden dem AWV, wenn dort größere Mengen Abfall liegen. Dieser wird dann schnellstmöglich entfernt und somit verhindert, dass weiterer Unrat dazugestellt wird. Für ihre ehrenamtliche Tätigkeit bekommen die Paten eine Ausrüstung. Zusätzlich kann die Containerpatenschaft für die Bayerische Ehrenamtskarte geltend gemacht werden.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an info@awv-nordschwaben.de. Weitere Infos finden Sie hier.
Die Rote Tonne für die Tinte und Toner
Jeder kennt das Problem: Die Druckerpatronen sind verbraucht oder eingetrocknet. Neue sind schnell bestellt, aber wohin mit den alten Kartuschen? Leere Druckerpatronen bieten ein enormes Recycling-Potential und sind einfach zu schade für den Restmüll. Daher hat der AWV Nordschwaben sein Angebot gern um die Rote Tonne erweitert.
Die Rote Tonne
Der AWV sammelt Druckerpatronen und sorgt für eine nachhaltige Aufbereitung.
Viele davon können wieder befüllt und erneut eingesetzt werden.
Defekte oder alte Druckerpatronen werden zu Kunststoffgranulat
verarbeitet. So können über 50 % des
Druckerzubehörs weiter verwendet werden!
Das kommt in die Rote Tonne
- leere Tintenpatronen und Tonerkartuschen
- Resttonerbehälter
- Trommel- und Fixiereinheiten
Legen Sie die Patronen vorsichtig und ohne Verpackung in die Rote Tonne!
Hier gibt es die Rote Tonne
Der AWV bietet den kostenlosen Service auf diesen Recyclinghöfen an:
- Bachhagel
- Bissingen
- Dillingen
- Donauwörth
- Gundelfingen/Lauingen
- Höchstädt
- Monheim
- Nördlingen
- Oettingen
- Rain
- Wemding
- Wertingen
Kostenlose Papiertüten für die Biotonne
Bei stichprobenartigen Kontrollen der Bioabfalltonnen wurde festgestellt, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger ihre Bioabfälle in kompostierbaren Plastikbeuteln sammeln. Diese Tüten schaden dem Bioabfall, denn sie sind zwar biologisch abbaubar, der Abbau findet aber nur langsam statt. So verbleiben Teile der Tüten im Gärrückstand und Kompost.
Der AWV beobachtet mit großer Sorge den Anteil an Fremd- und Störstoffen in der Biotonne. An den Verwertungsanlagen müssen diese Störstoffe sehr aufwendig händisch aus dem Bioabfall aussortiert werden. Beim Aussortieren kann nicht zwischen biologisch abbaubaren und herkömmlichen Kunststoffen unterschieden werden. Es werden alle Kunststoffe gleichermaßen entfernt.
Aus diesem Grund wird der Inhalt der Biotonnen von den Entsorgungsfirmen immer wieder kontrolliert. Der AWV weist darauf hin, dass falsch befüllte Biotonnen stehen gelassen und nicht entsorgt werden. Hierfür wird im Namen des Umweltschutzes um Verständnis gebeten.
Um ein Umdenken des Verbrauchers zu erleichtern, bietet der AWV Nordschwaben als temporäre Aufklärungsaktion Papiertüten zum Sammeln des Bioabfalls an, welche auch problemlos in der Biotonne entsorgt werden können. Die Papierbeutel sind erhältlich beim AWV in Donauwörth, Weidenweg 1 sowie auf allen Recyclinghöfen. Für alle Bürgerinnen und Bürger innerhalb des Entsorgungsgebietes des AWV Nordschwabens, die eine Biotonne angemeldet haben, werden kostenlos einige Papiertüten ausgegeben.
Reparaturcafés in beiden Landkreisen
Gemeinsam reparieren, nachhaltig handeln
Eine nachhaltige Alternative zur Entsorgung bieten Reparaturcafés. Sie ermöglichen es, defekte Gebrauchsgegenstände instand setzen zu lassen – insbesondere solche, die vom Handel nicht mehr repariert werden oder deren Reparatur sich wirtschaftlich nicht lohnt. So wird die Lebensdauer von Alltagsgegenständen verlängert und die Notwendigkeit, Neues zu kaufen, reduziert.
Besucherinnen und Besucher können unter anderem nicht mehr funktionierende Elektrogeräte zur Begutachtung mitbringen. Erfahrene ehrenamtliche Helferinnen und Helfer prüfen vor Ort, ob eine Reparatur möglich ist, und führen diese – sofern machbar – direkt durch. Dabei besteht die Möglichkeit, selbst mit anzupacken oder bei einer Tasse Kaffee den Expertinnen und Experten über die Schulter zu schauen. Das Motto lautet: „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Die Reparaturen sind kostenlos, lediglich Ersatzteile müssen selbst besorgt und bezahlt werden. Über Spenden für Werkzeuge oder Materialien freuen sich die Organisatorinnen und Organisatoren.
Mitmachen und Zukunft aktiv gestalten
Wer handwerklich geschickt ist und sein Wissen einbringen möchte, kann sich als Helferin oder Helfer ehrenamtlich engagieren und einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten.
In den Landkreisen Donau-Ries und Dillingen gibt es bereits elf Reparaturinitiativen – in Nördlingen, Donauwörth, Harburg, Wemding, Deiningen, Forheim, Wertingen, Mertingen, Asbach-Bäumenheim, Oettingen und Rain. Für weitere Informationen stehen die Landratsämter gerne zur Verfügung.
Die Reparaturcafés sind eine echte Erfolgsgeschichte in der Region – ein lebendiges Beispiel für Gemeinschaftsgeist und gelebte Nachhaltigkeit.
AWV bezuschusst Stoffwindeln
Etwa fünf Mal pro Tag wird ein Baby gewickelt - wenn der Nachwuchs dann mit ca. drei Jahren trocken wird, sind das mehr als 6.000 Windeln. Das entspricht etwa einer Tonne Müllaufkommen mit hohem Plastikanteil.
Stoffwindeln können im Gegensatz zu Wegwerf-Windeln bis zu 300 Mal gewaschen werden. Die Hautverträglichkeit ist meist besser als bei Einweg-Windeln, denn die Windelhöschen sind aus Baumwolle. Die atmungsaktiven Überhöschen sind durch körpergerechte Form und Klettverschlüsse leicht anzulegen. Zudem werden Babys, die mit Stoffwindeln gewickelt werden, früher sauber, da sie die Nässe spüren können.
Neben den positiven Umweltaspekten tragen die Mehrweg-Windeln in Betracht auf die gesamte Wickelzeit auch zur Entlastung des Haushaltsbudgets bei.
Der AWV unterstützt umweltbewusste Eltern bei der Anschaffung von Stoffwindeln mit einmalig 50,00 € pro Kind bis zum vollendeten dritten Lebensjahr.
Antrag Zuschuss
Bezuschussung von Mehrwegbehältern (Gastronomie)
Take-away erfreut sich einer großen Beliebtheit. In so gut wie jeder Gastronomie kann man Essen und Getränke zum Mitnehmen bestellen oder liefern lassen. Das verursacht aber auch große Mengen an Verpackungsmüll. Laut der Bundesregierung entstehen in Deutschland täglich ca. 770 Tonnen Abfall durch Take-away-Einwegverpackungen.
Um Verpackungsmaterial einzusparen sind ab 2023 Take-away-Anbieter EU-weit dazu verpflichtet, Mehrwegbehälter als Alternative zu ihren Einwegbehältern anzubieten. (Eine Ausnahmeregelung gibt es für kleinere Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten und einer Verkaufsfläche von höchstens 80 m².)
Die Gastronomen können entweder selbst Mehrwegbehältnisse anschaffen, welche die Kunden nach Gebrauch zurückgeben oder sie greifen auf ein bestehendes Mehrwegsystem zurück.
Der AWV unterstützt insgesamt 50 Gastronomen bei der Anschaffung von Mehrwegbehältern mit einmalig 100,00 € pro Betrieb. Es stehen noch Zuschüsse zur Verfügung.