Anerkannte Flüchtlinge aus Donauwörth am Recyclinghof

Anerkannte Flüchtlinge aus Donauwörth am Recyclinghof

28.11.2017 von Ingetraud Wohlfahrt

Anerkannte Flüchtlinge erfahren bei einem Rundgang über den Recyclinghof viel Wissenswertes über Sortieren und Recyceln.

Auf Initiative von Anja Reiner vom Caritasverband für die Diözese Augsburg e.V. statten rund 20 anerkannte Flüchtlinge aus Donauwörth dem Recyclinghof einen Besuch ab. Hier erläutert Ingetraud Wohlfahrt vom AWV bei einem Rundgang welche Abfallarten es gibt, warum Abfälle sortiert werden und wie recycelt wird.

Sortieren groß geschrieben

Die anerkannten Flüchtlinge, die sich sehr interessiert zeigen, erfahren, daß Glas und Dosen extra gesammelt werden. Hierzu finden sich vieler Orts Containerstationen. Anhand von anschaulichen Tafeln wird gezeigt, wie Glasrecyceln funktioniert. So werden Fremdstoffe entfernt, die Glasscherben nach Farben sortiert eingeschmolzen und schließlich neue Glasverpackungen für Gemüse, Obst und Getränke hergestellt werden. So schließt sich der Kreislauf.

Kostenlose Annahme von Elektrogeräten

Beim Rundgang lernen die anerkannten Flüchtlinge den Unterschied zwischen Kartonagen und Papierabfällen kennen. Es wird deutlich gemacht, dass Wertstoffe am Recyclinghof getrennt gesammelt werden. Außerdem wird besprochen, dass Groß- und Kleinelektrogeräte, Eisenschrott, Kartonagen, Papierabfälle und gelbe Säcke kostenlos angenommen werden. Erstaunt waren alle, was alles im Sperrmüll- und Altholzcontainer landet.

Trennlisten in verschiedenen Sprachen

Am Ende der Führung wird darauf hingewiesen, dass auf der Website des AWV Trennlisten auf Deutsch, Französisch, Arabisch und Englisch runtergeladen werden können. Schließlich dient die Führung auch der Integration und hilft anerkannten Flüchtlingen ihr persönliches Umfeld besser kennenzulernen.

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